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ÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻÂŻ
Person (Grammatik)
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
top
Die grammatische Kategorie der Person gibt an, welche Rolle die bezeichneten Lebewesen oder Dinge in der Sprechsituation spielen.cite-ref-1[1] Diese Teilnehmerrolle in der Sprechsituation ist das einzige Merkmal, das mit dem Begriff der grammatischen Person direkt bezeichnet wird. Es tritt allerdings in sehr vielen FĂ€llen mit einem Numerus-Merkmal (Einzahl / Mehrzahl) verknĂŒpft auf.
Die Kategorie grammatische Person kann in den meisten Systemen drei Werte annehmen, nÀmlich:
1. Sprecher der ĂuĂerung: die Pronomen âichâ, âwirâ,
2. Adressaten der ĂuĂerung (Angesprochene): Pronomen âduâ, âihrâ, âSieâ
3. Dritte, die weder Sprecher noch Adressaten sind (Besprochene): die Pronomen âerâ, âesâ, âsieâ.
Wortarten, bei denen verschiedene Personalmerkmale unterschieden werden können, sind vor allem Personalpronomen sowie auch Possessivpronomen. Andere Typen von Pronomen wie etwa Indefinitpronomen sowie Substantive tragen auch ein Personalmerkmal, sind dabei aber auf die 3. Person festgelegt.
Das Merkmal Person kann ferner an anderen Wortarten auftreten, die nicht selbst Individuen bezeichnen. Relativ hÀufig ist das Vorkommen des Personalmerkmals in finiten Verbformen. In diesem Fall spiegelt die finite Verbform das Personalmerkmal des Subjekts im Satz wider (Kongruenz mit dem Subjekt), in manchen Sprachen auch das des Objekts. Die Kategorie der Finitheit muss aber nicht notwendigerweise einen Bezug auf Personalmerkmale enthalten (z. B. im DÀnischen ist die finite Verbform personenneutral).
Die Fachbegriffe fĂŒr die grammatischen Personen bestehen lediglich in einer Nummerierung der genannten Rollen als 1. Person, 2. Person und 3. Person. Diese Kategorie ist in allen Sprachen der Welt vertreten,cite-ref-2[2] allerdings werden nicht immer alle drei Personen durch Formen vollstĂ€ndig unterschieden. Es gibt auĂerdem in manchen Sprachen FĂ€lle, fĂŒr die eine Erweiterung der Liste auf âvierteâ oder sogar âfĂŒnfteâ Personen vorgeschlagen worden ist; dafĂŒr gibt es aber keine allgemein ĂŒbliche Konvention, und viele solcher VorschlĂ€ge werden in der Sprachwissenschaft auch bestritten.
Contents
⹠SonderfÀlle
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Herkunft der Bezeichnung
Das Wort âPersonâ kommt vom lateinischen persona (ursprĂŒnglich âMaskeâ, vor allem im Zusammenhang mit dem Theater). In der Alltagssprache bezeichnet dieses Wort Wesen, mit denen man kommunizieren kann, in der Regel Menschen. In dieser Bedeutung des Wortes sagt man zum Beispiel, jemand sei eine (natĂŒrliche) Person.
Der grammatische Fachbegriff Person ist anders gelagert und bezeichnet ein grammatisches Merkmal, das bestimmte AusdrĂŒcke tragen. In diesem Sinne sagt man, ein Ausdruck, der jemanden oder etwas bezeichnet, stehe/sei in der 1., 2. oder 3. (grammatischen) Person. Dieser grammatische Begriff beschrĂ€nkt sich nicht auf Menschen, wenngleich der Bezug auf Menschen bei der ersten und zweiten Person der normalste Fall ist. Das Wort Personalpronomen bezieht sich auf die grammatische Person, nĂ€mlich ein Pronomen, das ein Personalmerkmal ausdrĂŒckt, und gilt daher ebenso fĂŒr den Bezug auf Dinge und Abstrakta.
Die Verwendung als Grammatikbegriffcite-ref-3[3] und die gelĂ€ufige Nummerierung stammen von dem antiken Grammatiker Dionysios Thrax (170/160 bis ca. 90 vor Chr.), der im europĂ€ischen Raum die Ă€lteste bis heute ĂŒberlieferte Grammatik schrieb. Er formulierte: âDie erste Person ist die, von der die Rede ausgeht, die zweite, an die die Rede gerichtet ist, und die dritte, ĂŒber die die Rede geht.âcite-ref-4[4] Das von ihm benutzte Wort ÏÏÏÏÏÏÎżÎœ (prosĆpon) heiĂt primĂ€r âGesichtâ, ist aber anders als das deutsche Wort Person nicht auf personale Wesen beschrĂ€nkt, sondern kann auch das Aussehen einer Sache bezeichnen. Die Doppeldeutigkeit von Person im Deutschen kommt also durch die Ăbersetzung zustande.
In der arabischen Grammatiktradition heiĂt die erste Person al-mutakallim, das heiĂt âderjenige, der sprichtâ, die zweite al-muáž«Äáčab, das heiĂt âderjenige, an den man sich wendetâ, und die dritte al-ÄĄÄÊŸib, âderjenige, der abwesend istâ.
Aber es gibt auch den Fall der umgekehrten Ordnung. In der indischen Grammatik wird folgende Nummerierung verwendet:
âą prathamapuruáčŁa heiĂt âerste Personâ, d. h. die, ĂŒber die die Rede geht (sie entspricht unserer dritten Person)
âą madhyamapuruáčŁa heiĂt âmittlere Personâ, d. h. die, an die die Rede gerichtet ist (sie entspricht unserer zweiten Person)
âą uttamapuruáčŁa heiĂt âletzte Personâ, d. h. die, von der die Rede ausgeht (sie entspricht unserer ersten Person)
Ăberblick: Anwendungsbereich des Merkmals Person
Grammatische Person ist ein Merkmal, das in zwei Weisen auftreten kann:
âą Es kommt einem Ausdruck zu, der selbst Individuen bezeichnet: Dann zeigt der Ausdruck die Sprechsituations-Rolle dieses Individuums als Sprecher, Adressaten oder Dritten. In diesem Fall ist das Personalmerkmal mit dem Ausdruck fest verbunden.
âą Es kommt einem Ausdruck zu, der nicht selbst Individuen bezeichnet, aber durch eine Kongruenzregel (MerkmalsĂŒbereinstimmung) mit einem Ausdruck verbunden ist, der von sich aus Personalmerkmale trĂ€gt. Hier tritt Person als ein Merkmal in der Flexion (der grammatischen Formenbildung) eines Wortes auf, und die MerkmalsausprĂ€gung ist variabel.
Die grammatische Kategorie Person in diesem Sinn geht also immer von FĂ€llen aus, wo ein Individuum im Satzinhalt benannt wird â sie erstreckt sich nicht auf FĂ€lle, wo nur die Form eines Satzes Eigenschaften der ĂuĂerungssituation widerspiegelt, wie zum Beispiel bei Markierungen des Respekts fĂŒr den Adressaten oder des sozialen Status oder Geschlechts des tatsĂ€chlichen Sprechers.
Grammatische Formen und ihre inhaltliche Interpretation können gelegentlich auseinanderlaufen, so auch im Fall der Person. Oft haben dann die grammatischen Faktoren Vorrang bei der Wahl der Form. So ist es im Prinzip möglich, dass ein Sprecher sich selbst mit einem Ausdruck bezeichnet, der grammatisch der dritten Person angehört (Illeismus). Zum Beispiel kann ein Vater, an das eigene Kind gerichtet, sich selbst als âder Papaâ bezeichnen (âDer Papa geht kurz wegâ: 3. Person auch in der Verbform). Ebenso können auf Grund von Höflichkeitsregeln Angesprochene mit einem Ausdruck der dritten Person bezeichnet werden, z. B. ist das deutsche Höflichkeitspronomen âSieâ historisch eine Form der dritten Person.
Person als Flexionsmerkmal
Dieser Abschnitt stellt zunĂ€chst den zweiten Punkt des obigen Ăberblicks, Personalmerkmale als Flexion, nĂ€her dar. Insgesamt lĂ€sst sich sagen, dass Personalflexion eines Wortes meist durch ein Personalmerkmal seiner Argumente (grammatische ErgĂ€nzungen) ausgelöst wird. Auch die Umkehrung scheint zu gelten: Wenn ein Wort mit einem seiner Argumente kongruiert, enthĂ€lt die Kongruenzform sehr hĂ€ufig das Personalmerkmal.cite-ref-5[5] FĂ€lle von Personenkongruenz auĂerhalb solcher Argumentbeziehungen sind ganz erheblich seltener; sie werden hier weiter unten im Abschnitt #SonderfĂ€lle kurz besprochen.
Person in Verbformen
Das bekannteste Beispiel fĂŒr Person als Flexionsmerkmal ist die Subjektkongruenz des Verbs in vielen Sprachen. Die folgende Tabelle zeigt Personalpronomen als Subjekt und dazu die Konjugation des jeweiligen Verbs fĂŒr âtun, machenâ in den Sprachen DĂ€nisch, Deutsch, Russisch, TĂŒrkisch und Swahili. Das DĂ€nische erscheint hier nur zum Kontrast, als das Beispiel einer Sprache, deren finite Verbformen keine Personalmerkmale ausdrĂŒcken (sich aber dennoch vom Infinitiv unterscheiden). (Die Bindestriche in den Verbformen zeigen die Zerlegung, sie werden nicht geschrieben):
| | DĂ€nisch | Deutsch | Russisch | TĂŒrkisch | Swahili |
|---|---|---|---|---|---|
| 1. Singular | jeg gÞr | ich mach- e | ( ja ) dela- ju | yapar- ım | ni -na-fanya |
| 2. Singular | du gĂžr | du mach- st | ( ty ) dela- eĆĄâ | yapar- sın | u -na-fanya |
| 3. Singular | han/hun/den/det gĂžr | er/sie/es mach- t | ( on/ona/ono ) dela- et | yapar | a -na-fanya |
| 1. Plural | vi gÞr | wir mach- en | ( my ) dela- em | yapar- ız | tu -na-fanya |
| 2. Plural | I gÞr | ihr mach- t | ( vy ) dela- ete | yapar- sınız | m -na-fanya |
| 3. Plural | de gĂžr | sie mach- en | ( oni ) dela- jut | yapar- lar | wa -na-fanya |
WĂ€hrend die Personenmarkierung des Verbs in den meisten indoeuropĂ€ischen Sprachen nach dem Verbstamm erfolgt (also mittels Suffixen), kann sie in anderen Sprachen auch davor (also mittels PrĂ€fixen) erfolgen, wie hier im Swahili. Dort kann auch ein weiteres PrĂ€fix das Objekt bezeichnen, so dass eine Verbform die Personalmerkmale von zwei ErgĂ€nzungen angeben kann, z. B. u-na-tu-fanya (âdu machst uns (z. B. zu Feinden)â) mit 2. Person Singular und 1. Person Plural; bei unbelebten Subjekten oder Objekten stehen dort stattdessen PrĂ€fixe fĂŒr die Nominalklassen, wodurch gleichzeitig die 3. Person angezeigt wird (siehe Abschnitt Kongruenzen nach Klasse und Person des Artikels ĂŒber Swahili).
In manchen Sprachen findet sich nicht die oben gezeigte Aufteilung von Subjektpronomen im Satz und davon ausgelöster Verbflexion, sondern nur das Verb zeigt die Person des Subjekts oder Objekts, und identifiziert so Subjekt bzw. Objekt ganz alleine. Wenn dieser Mechanismus in Reinform auftritt, spricht man in der Sprachwissenschaft von âCross-Referenceâ (Kreuzreferenz; nicht zu verwechseln mit âswitch-referenceâ, die weiter unten am Beispiel des GrönlĂ€ndischen angesprochen wird).
Person an Nominalformen: Possessor-Kongruenz
Ein weniger bekannter Fall von Personen-Flexion ist eine Markierung an Substantiven, die die Person des Besitzers anzeigt. Dies ist zum Beispiel im Ungarischen zu finden. Die folgende Tabelle ist aus dem Artikel Possessiv ĂŒbernommen:
| | Singular | Singular | Plural | Plural |
|---|---|---|---|---|
| 1. | kĂ©p- em | mein Bild | kĂ©p- ĂŒnk | unser Bild |
| 2. | kép- ed | dein Bild | kép- etek | euer Bild |
| 3. | kĂ©p- e | sein/ihr Bild | kĂ©p- ĂŒk | ihr Bild |
Dieser Fall ist tatsĂ€chlich gleichartig zur Kongruenz zwischen Verben und ihren Argumenten, obwohl in den obigen Beispielen das betreffende Argument, der Possessor, nicht extra zu sehen war. Ăhnlich wie bei Subjektpronomen in Sprachen wie dem Italienischen (vgl. den Artikel Pro-Drop-Sprache), wird das Possessor-Argument im Ungarischen nur dann sichtbar zugesetzt, wenn es betont werden soll:
az én képem
DET ich Bild-1.sg (âDETâ = bestimmter Artikel)
âMEIN Bildâ (betont)
Personalflexion an PrÀpositionen und Postpositionen
Gelegentlich findet man Personalformen auch an PrĂ€positionen bzw. Postpositionen (die man insgesamt zu Adpositionen zusammenfasst). Nach der Stichprobe des World Atlas of Language Structures (WALS) besitzen etwa ein Drittel der Sprachen, die ĂŒberhaupt Adpositionen haben, solche Formen.cite-ref-6[6] Diese relativ hohe Zahl bei einem scheinbar âexotischenâ PhĂ€nomen kommt unter anderem daher, dass in Regionen wie Mittelamerika sowie den Inseln des Pazifik die Mehrzahl der einheimischen Sprachen diese Eigenschaft hat. Zudem betrifft solche Formenbildung unter UmstĂ€nden nicht die gesamte Wortart Adposition (eingeschlossen sind bei WALS auch FĂ€lle, wo nur einzelne Verschmelzungsformen existieren, wie im Spanischen mit der PrĂ€position âconâ).
Eine Personenflexion im engeren Sinn bei PrĂ€-/Postpositionen bedeutet MerkmalsĂŒbereinstimmung mit deren ErgĂ€nzung. HĂ€ufig ist diese dann aber beschrĂ€nkt auf eine pronominale ErgĂ€nzung â d. h. Flexion erscheint zusĂ€tzlich zu oder anstelle von einem Personalpronomen als ErgĂ€nzung. Zu diesem Typ gehören auch die konjugierten PrĂ€positionen in den modernen keltischen Sprachen, siehe die Beispiele unter Walisische Sprache#PrĂ€positionen. Entsprechend verhalten sich auch die Postpositionen im Ungarischen und Finnischen.
Das Abchasische ist ein Beispiel fĂŒr den weniger hĂ€ufigen Fall einer Adposition (hier: Postposition), die Personenkongruenz gleichermaĂen mit pronominalen und substantivischen ErgĂ€nzungen zeigt (âDETâ = definiter Artikel):
a-jÉÌyas a-qânÉÌ
DET-Fluss 3sg-an
âam Flussâ
sarĂ s-qâÉntËâ
ich 1sg-von
âvon mirâ
SonderfÀlle
Kongruierende Konjunktionen
Selten treten Personalmerkmale an unterordnenden Konjunktionen auf, wo sie mit dem Subjekt des Satzes (und dem finiten Verb) kongruieren, etwa im Bairischen: âweil-st du ka Ahnung ho-stâ (mehr dazu siehe im Artikel Komplementierer).
Personenkongruenz in attributiven Konstruktionen
Sehr selten ist eine Personenkongruenz in modifizierenden attributiven Konstruktionen. Am ehesten findet sich noch Personenkongruenz, die in einer Ausbreitung der Possessorkongruenz eines Substantivs auch auf ein begleitendes Adjektiv besteht. Dies wird zum Beispiel in der uralischen Sprache Nenzisch beschrieben:cite-ref-7[7]
(mĂžny) serako(-myi) te-myi
1SG weiĂ-1SG Rentier-1SG
âmein weiĂes Rentierâ
Die Existenz von Personenkongruenz eines Adjektivs mit der Person des Substantivs selbst ist hingegen noch exotischer.cite-ref-8[8]
Relativpronomen können von einem Pronomen der ersten oder zweiten Person oder von einer Anrede (Vokativ) abhÀngen. Obwohl sie also gelegentlich mit erster oder zweiter Person kongruieren sollten, zeigen Relativpronomen anscheinend nie andere Personalformen als die dritte Person. Im Deutschen wird das Problem gelöst, indem dem Relativpronomen ein Personalpronomen zugesetzt wird:
âO Diener, der du dadurch dien-st, dass du dem Herrn das Bett verminstâŠâ
(aus einem Gedicht von Robert Gernhardt)
Das Merkmal Person in Personalpronomen
Personalpronomen drĂŒcken vor allem das Merkmal Person aus, kombinieren dies aber in der Regel mit Einzahl/Mehrzahl (Numerus), und hĂ€ufig mit weiteren Merkmalen wie Genus, Belebtheit, Respekt etc. Siehe hierzu den Artikel Personalpronomen. Die Frage nach dem inneren Aufbau von Personalpronomen besteht daher oft nur in der Frage nach der Abtrennbarkeit des Numerusmerkmals.cite-ref-9[9]
Die Art, wie das Merkmal Person selbst ausgedrĂŒckt ist, kann variieren. Der typische Fall ist die Benutzung grundverschiedener Formen fĂŒr jede Person (oder Person-Numerus-Kombination), wie im deutschen ich â du â er/sie âŠ. Es gibt jedoch auch systematisch zerlegbare Pronominalformen. In der Sprache Lakhota hat das Personalpronomen einen neutralen Stamm, der nur die Eigenschaft âPronomenâ bezeichnet (ye), und die verschiedenen Pronomen kommen zustande, indem dieser Stamm mit Affixen verbunden wird, die sonst auch als die regulĂ€ren Possessivaffixe dienen.cite-ref-10[10] Hier wird also fĂŒr die Bildung der Personalpronomen selbst dasselbe Verfahren verwendet wie bei Person als Flexionsmerkmal im vorigen Abschnitt:
1.Pers.Singular: mi-ye
1.Pers.Plural: uki-ye
2.Pers. ni-ye
Die Frage nach Systemen mit mehr als drei Personen
Inklusives und exklusives Wir
â
Hauptartikel
:
Inklusives und exklusives Wir
Die erste Person Plural ist nicht buchstĂ€blich ein Plural von âichâ (also mehrere Sprecher), sondern bezeichnet irgendeine Gruppe, die den Sprecher enthĂ€lt. Es handelt sich also eigentlich um eine Kombination der ersten Person Singular mit einer oder mehreren anderen, zweiten und/oder dritten Personen. Aus diesem Grunde gibt es in vielen Sprachen auch verschiedene Wir-Formen, die unterscheiden, ob die Angesprochenen mit einbezogen werden (âinklusives Wirâ) oder nicht (âexklusives Wirâ), zum Beispiel im Indonesischen:
âą kita âwir zusammen mit dir/euchâ (1. Person Plural inklusiv)
âą kami âwir ohne dich/euchâ = âich und Dritteâ (1. Person Plural exklusiv)
Manche Sprachen unterscheiden in ihren Verb-Affixen sogar drei verschiedene Formen der ersten Person Plural. So hat das Sierra Popoluca das exklusive Wir, das âbeschrĂ€nkteâ inklusive Wir (ich und Adressat, ohne Dritte) und das âgeneralisierteâ inklusive Wir (ich, Adressat(en) und Dritte).cite-ref-11[11]
Eine Unterscheidung zwischen inklusiv und exklusiv ist auch fĂŒr die zweite Person Plural denkbar: ein exklusives Ihr (mehrere Adressaten, ohne Dritte) und ein inklusives Ihr (die Adressaten und Dritte). Eine solche Unterscheidung ist fĂŒr das Abchasische beschrieben worden, scheint allerdings nicht sehr robust.cite-ref-12[12]
In der Literatur ist die Auffassung vertreten worden, dass die inklusiven und exklusiven Spezialformen des Sprecherbezugs nicht unbedingt der einfachen ersten Person (als deren Plural) zugeordnet werden mĂŒssten, sondern dass sie als eigenstĂ€ndige Kategorie neben den drei anderen Personalmerkmalen stehen könnten. Man erhielte dann eine etwas gröĂere Familie von Merkmalen âan der Sprechsituation direkt Beteiligteâ (1. Person, 2. Person, 1/2-Inklusiv), im Kontrast zu ânicht Beteiligteâ.cite-ref-13[13] Zum Beispiel ist fĂŒr die Personalpronomen der nordaustralischen Sprache Rembarrnga (siehe Liste bedrohter Sprachen#Australiencite-ref-14[14]) folgendes System vorgeschlagen worden:cite-ref-15[15]
| Person | minimal | minimal erweitert | erweitert |
|---|---|---|---|
| 1 | ngunu (âichâ) | yarrbbarrah | yarru |
| 1/2 | yukku (âich und duâ) | ngakorrbbarrah | ngakorru |
| 2 | ku (âduâ) | nakorrbbarrah | nakorru |
| 3 | nawu (âerâ) / ngadu (âsieâ) | barrbbarrah | barru |
Hier taucht das inklusive Pronomen mit der Bedeutung âich und duâ nicht als eine Art von Mehrzahl der 1. Person auf (nĂ€mlich als die traditionelle Kategorie â1. Person inklusiv Zweizahlâ), sondern als zusĂ€tzliche elementare Person. Diese kann ebenso wie die einfache â1.Person Singularâ jeweils um einen Dritten âminimal erweitertâ werden (mittlere Spalte) oder um mehrere Personen beliebig erweitert (rechte Spalte). (Somit bedeutet â1. Person minimal erweitertâ die herkömmliche 1. Person Dual exklusiv).
Derlei zusĂ€tzliche Personen sind auch vereinzelt als eine â4. Personâ bezeichnet worden.cite-ref-16[16] Diese Redeweise verdeckt aber, dass das eigentliche Problem ist, wie sich das Numerusmerkmal zu den Personen verhĂ€lt. In der Tabelle ist die âminimaleâ Anzahl der Individuen je nach Person verschieden, anders als in einem herkömmlichen System, das immer von einer festen Einteilung in Individuum (Singular), Zweiergruppe (Dual), Dreiergruppe und gröĂer (Plural, oder sogar Trial vs. Plural) ausgeht, und die Person-Unterscheidungen diesem Raster unterordnet.cite-ref-17[17]
Weitere Flexionskategorien
Es gibt eine Reihe von weiteren Kategorien, die die Frage aufwerfen, ob zusĂ€tzliche Personen ĂŒber die Werte 1, 2, 3 hinaus anzunehmen sind, vor allem deswegen, weil zusĂ€tzliche Formen in der Kongruenz des Verbs auftreten.
Unpersönliche Formen
Im Deutschen wird das Pronomen man (ein sogenanntes Generalisierendes Personalpronomen) normalerweise nicht als ReprÀsentant eines eigenstÀndigen Personalmerkmals angesehen. Die Verbkongruenz erscheint bei man als Subjekt in der 3. Person Singular, und genau deshalb liegt es nahe, dass es grammatisch auch selbst als eine 3. Person zÀhlt. Anders lÀge der Fall, wenn auch das Verb hier eine separate Form hÀtte.
Im Irischen (und auch im Finnischen) existieren solche Verbformen, die das Subjekt als ein âunpersönlichesâ oder âgenerischesâ Subjekt kennzeichnen. Die folgende Tabelle (ein Auszug aus dem Artikel Irische Sprache#Verben) zeigt diese separate unpersönliche Form. In den anderen Zellen der Tabelle sieht man, dass sich die Sprache im Ăbergang befindet und teilweise flektierte Verbformen benutzt, oder alternativ unflektierte Formen zusammen mit Pronomen. FĂŒr das unpersönliche Subjekt existiert jedoch kein Pronomen.
âą Ausschnitt aus der Konjugation von Irisch bris- (âbrechenâ):
| | PrÀsens | Futur |
|---|---|---|
| 1. Sg. | brisim | brisfead, brisfidh mé |
| 2. Sg. | brisir, briseann tĂș | brisfir, brisfidh tĂș |
| 3. Sg. | briseann sé/sà | brisfidh sé/sà |
| 1. Pl. | brisimid, briseann muid | brisfeam, brisfimid, brisfidh muid |
| 2. Pl. | briseann sibh | brisfidh sibh |
| 3. Pl. | brisid, briseann siad | brisfid, brisfidh siad |
| unpersönlich | bristear | brisfear |
Solch eine zusĂ€tzliche âunpersönliche Personâ findet sich nirgendwo anders in der Grammatik des Irischen â sie fehlt bei den Formen der Personalpronomen fĂŒrs direkte Objekt, bei Possessivpronomen und auch bei den konjugierten PrĂ€positionen. Es ist daher nicht ĂŒblich zu sagen, dass die Kategorie âPersonâ im Irischen grundsĂ€tzlich andere Werte annimmt als die vertrauten Werte 1, 2, 3.
Die âvierte Personâ im GrönlĂ€ndischen
Manche Sprachen besitzen grammatische Markierungen, die klarlegen, ob ein Individuum, das in einem Nebensatz erwĂ€hnt wird, identisch ist zu einem im Hauptsatz erwĂ€hnten, oder verschieden von ihm. Man spricht dann von einem Switch-Reference-System (etwa: âUmschaltung des Bezugesâ, âReferenzumschaltungâ). Die GrönlĂ€ndische Sprache liefert nach Baker & Souza (2020) ein Beispiel hierfĂŒr (obwohl diese Einordnung in der Fachliteratur teils auch bestritten wird).cite-ref-18[18]
Die beiden Formen, die in einem Nebensatz IdentitĂ€t oder Verschiedenheit eines Individuums mit dem im Hauptsatz ausdrĂŒcken, werden in der GrönlĂ€ndischen Grammatik traditionell als zwei verschiedene Personalformen bezeichnet, nĂ€mlich âdritteâ und âvierteâ Person. Sie erscheinen als pronominale Affixe des Verbs, zusĂ€tzlich dazu stehen dann volle ArgumentausdrĂŒcke im Satz, die diese Markierungen nicht tragen. Im folgenden Beispielcite-ref-19[19] ist das Affix -a- das Zeichen fĂŒr Referenzverschiedenheit des Nebensatz-Subjekts (Ergativ) mit dem Subjekt des Hauptsatzes und -mi- das Zeichen fĂŒr deren IdentitĂ€t. Zugleich finden sich im Verb des Nebensatzes auch die Affixe -uk- bzw. -gu- fĂŒr Referenzverschiedenheit des Nebensatz-Objekts mit dem Hauptsatz, und -ni- fĂŒr deren IdentitĂ€t. Zur leichteren Lesbarkeit sind nur die Formen fĂŒr IdentitĂ€t fettgedruckt, markiert als â3SG.PROXâ (âproximalâ):
a. Objekt des Nebensatzes ist identisch zur Person im Hauptsatz
[ Juuna-p Kaali tatigi-mm-a-ni ] toqqissima-vo-q
Juuna-ERG Kaali vertrauen-CAU-3SG-3SG.PROX ruhigbleiben-IND-3SG
âWeil Juuna Kaali vertraute, blieb er ruhig.â â âErâ = Kaali
b. Subjekt des Nebensatzes ist identisch zur Person im Hauptsatz
[ Juuna-p Kaali tatigi-ga-mi-uk ] toqqissima-vo-q
Juuna-ERG Kaali vertrauen-CAU-3SG.PROX-3SG ruhigbleiben-IND-3SG
âWeil Juuna Kaali vertraute, blieb er ruhig.â â âErâ = Juuna
c. Keine IdentitÀt zur Person im Hauptsatz
[ Juuna-p Kaali tatigi-mm-a-gu ] toqqissima-vo-q
Juuna-ERG Kaali vertrauen-CAU-3SG-3SG ruhigbleiben-IND-3SG
âWeil Juuna Kaali vertraute, blieb er ruhig.â â âErâ = ein Dritter, weder Kaali noch Juuna
WĂ€hrend die Bezeichnung der obigen âPROXâ-Form als eine âvierte Personâ in der Grammatik des GrönlĂ€ndischen traditionell verankert ist, und auch in neueren linguistischen Werken erwĂ€hnt wird, wird doch bezweifelt, dass die Form buchstĂ€blich als eine weitere Person gleichauf mit 1., 2., 3. zu sehen ist (und die Bezeichnung vierte Person wird in neuerer Literatur auch tendenziell in AnfĂŒhrungszeichen gesetzt, siehe Baker & Souza 2020).
In der Tat ergeben sich im dargestellten Fall dieselben Unterscheidungen, die auch sonst in der Interpretation von Pronomina der dritten Person benötigt werden (nur nicht in Wortformen angezeigt werden). Aus dem Konzept der Switch-Reference ergĂ€be sich demnach keine zusĂ€tzliche âPersonâ, sondern eine querlaufende Charakterisierung nach ReferenzidentitĂ€t. Wie im Beispiel zu sehen, ist die â4. Personâ, die mit einer gesonderten Form angezeigt wird, gerade der Fall, dass ein Individuum mit einer anderen â3. Personâ identisch ist; es handelt sich gerade nicht um eine Abgrenzung gegen diese 3. Person. Dementsprechend handelt es sich hier auch nicht um verschiedene Teilnehmerrollen in der Sprechsituation, was eingangs als Definition verwendet wurde, sondern um verschiedene BezĂŒge zum grammatischen Kontext.
Es scheint, dass die Redeweise von einer 4. Person nicht inhaltlich motiviert ist (da die Funktion als ein Untertyp der 3. Person verstanden werden könnte), sondern vor allem nur dadurch, dass die Personalflexion eben vier verschiedene Kongruenzformen unterscheidet.cite-ref-20[20] Man hĂ€tte hier also ein Auseinanderlaufen einer inhaltlichen Definition von einer flexionsmorphologischen Definition von âPersonâ.
Gehling (2004) schreibt zusammenfassend mit Blick auf solche FĂ€lle:
âAngesichts der Tatsache, dass terminologische Alternativen bestehen, darf zusĂ€tzlich die Notwendigkeit des Ausdrucks âvierte Personâ in Abrede gestellt werden.â
â
Thomas Gehling
:
Ich, du und Andere. Eine sprachtypologische Studie zu den Kategorien »Person« und »Numerus«, LIT Verlag, MĂŒnster 2004.
Und allgemeiner:
âAll the subdivisions of the third person follow from its place on the deictic scale. There is no room, in our definition, for a fourth personâ
â
Paul Forchheimer
:
The Category of Person in Language. Walter de Gruyter, Berlin 1953. S. 22
Einzelnachweise
cite-note-11. â Johanna Nichols: Person as an inflectional category. In: Linguistic Typology, 21-3 (2017), 387â456. Siehe S. 388, dort RĂŒckgriff auf weitere Literatur.
cite-note-22. â Anna Kibort: Person. GrammaticalFeatures.net, Online. The Surrey Morphology Group 2008 (abgerufen am 27. April 2022). Siehe Abschnitt 3, sowie die Diskussion in Abschnitt 6, wo das potenzielle Gegenbeispiel Artschinisch ebenso eingeordnet wird.
cite-note-33. â Quelle fĂŒr diesen und die folgenden AbsĂ€tze: Thomas Gehling: 'Ich', 'du' und Andere. Eine sprachtypologische Studie zu den Kategorien »Person« und »Numerus«. LIT Verlag, MĂŒnster 2004. S. 1â4.
cite-note-44. â Wilfried KĂŒrschner: Die Lehre des Grammatikers Dionysios (Dionysios Thrax, TĂ©khne grammatikĂ© â deutsch mit griechischem Paralleltext). In: Pierre Swiggers und Alfons Wouters (Hrsg.): Ancient grammar: Contents and contexts. Peeters, Löwen, Paris 1996, ISBN 90-6831-881-0, §13 <F>, S. 198â199 (wilkuer.de [PDF]).
cite-note-55. â Johanna Nichols: Person as an inflectional category. In: Linguistic Typology, 21-3 (2017), 387â456. Siehe S. 393.
cite-note-66. â Dik Bakker: Person Marking on Adpositions. = Kapitel 48 in: Matthew S. Dryer, Martin Haspelmath (eds.): The World Atlas of Language Structures. Max-Planck-Institut fĂŒr EvolutionĂ€re Anthropologie. Leipzig 2013. Online (abgerufen am 18. April 2022). Von dort auch das abchasische Beispiel weiter unten.
cite-note-77. â Tundra-Nenzisch, Beispiel aus Nichols (2017: 393), wo es nach einer Arbeit von Nikolaeva (2005) zitiert ist.
cite-note-88. â Nichols (2017: 393f.) deutet die vereinzelte Existenz solcher FĂ€lle an. Sie scheinen nur zu entstehen, wenn in einer Sprache ein Affix zur Genus-Kongruenz des Adjektivs verwendet wird, das anderswo auch zur Markierung von Personenkongruenz dient und daher obligatorisch ein Personalmerkmal âmitschlepptâ (das aber am attributiven Adjektiv dann nur noch auf 3. Person lauten kann).
cite-note-99. â Siehe Michael Daniel: Plurality in Independent Personal Pronouns. In: Matthew Dryer & Martin Haspelmath (eds.): The World Atlas of Language Structures Online. Max-Planck-Institut fĂŒr evolutionĂ€re Anthropologie, Leipzig 2013. Online, abgerufen am 1. Juni 2020.
cite-note-1010. â Johanna Nichols: Person as an inflectional category. In: Linguistic Typology, 21-3 (2017), 387â456. Das Lakhota-Beispiel von S. 391
cite-note-1111. â Arnold M. Zwicky: Hierarchies of Person. In: Chicago Linguistic Society. Vol 13, 1977, S. 714â733. Auf S. 729 zitiert nach Foster & Foster 1948.
cite-note-1212. â Michael Cysouw: The Paradigmatic Structure of Person Marking. Oxford University Press, 2003. S. 75.
cite-note-1313. â Johanna Nichols: Person as an inflectional category. In: Linguistic Typology, 21-3 (2017). â S. 388.
cite-note-1414. â Mehr Information auch unter Maningrida#Kultur sowie auf Englisch unter en:Rembarrnga language
cite-note-1515. â Graham McKay: Pronominal Person and Number Categories in Rembarrnga and Djeebbana. In: Oceanic Linguistics, 17-1 (1978), pp. 27â37. online. Daten auf S. 28. McKays Kategorie âunit augmentedâ wird hier ĂŒbersetzt als âminimal erweitertâ.
cite-note-1616. â FĂŒr einen parallelen Fall wird in McKay (1978) auf eine Darstellung des Tiwi mithilfe eines Merkmals â4. Personâ in Osborne (1974) verwiesen.
cite-note-1717. â McKay (1978), S. 28
cite-note-1818. â DafĂŒr z. B.: Mark Baker & Livia Camargo Souza: Switch-Reference in American Languages. In: Daniel Siddiqi et al. (eds.), The Routledge Handbook of North American Languages. Routledge, New York 2020. S. 210â232. Zum GrönlĂ€ndischen in einem Abschnitt ĂŒber âGrenzen der Kategorieâ auf S. 227. â Dagegen: Andrew MacKenzie: A survey of switch reference in North America. In: International Journal of American Linguistics, 81 (2015). 409â448. Zum Ausschluss des GrönlĂ€ndischen kurz auf S. 420. Dort bezieht MacKenzie sich allerdings auf ein anderes Affix als das hier genannte, er bestreitet aber darauf gestĂŒtzt die Existenz von switch-reference fĂŒrs GrönlĂ€ndische allgemein.
cite-note-1919. â Aus: Maria Bittner: Case, Scope and Binding. Kluwer, Dordrecht 1994 [heute: Springer, Berlin]. Siehe S. 153. Die dort abgedruckte Verbform âtuqqissimavuqâ wurde korrigiert.
cite-note-2020. â Baker & Souza (2020), S. 228